Biodiver.City - Green Spaces of Vienna

English version:

(German version below)


Hello Everyone,


It took me a little while longer to write this post. Even though I'm eager to get out and start my project as soon as possible, I'm still working part-time and studying concurrently and I also do have a social life, at least it is starting again a little after the whole Corona-Lockdown. So, sometimes there is simply not enough time. The other reason is that I thought a lot about how to approach my Biodiver.City Project, especially how to get an understanding of the current biodiversity situation in the parks of Vienna and what I want to achieve with this project for myself and for you readers.


I'm not a biologist and this isn't going to be scientific research about the number of species in a park. For that, I'm lacking the knowledge and the time to do this in a proper way. What I want to achieve for myself is to learn more about how to design an ecologically friendly park in a city and an impression of how parks in Vienna are currently designed. For you readers, I especially want to show you a different way of seeing green spaces in the city. So that you don't only see how nicely groomed a park may or may not be but you also see it in terms of habitats. One thing I realized since starting this blog and transforming my little garden is how easy it is to miss the natural life that is going on all around us and how you start to see those things once they are pointed out to you or your interest is awakened.


You may find a starling - Just look up while waiting for the tram. © Earth.Life.You

To start with this project, I first want to give you a little overview of the different types of green spaces Vienna has to offer and since I'm a spatial planner, I sketched a little map of the results of my first research so that you and I get a better grasp of the situation here in Vienna.

The green spaces of Vienna make up about 53% of the entire city area, which is extremely high for a city with over a million inhabitants and only 30% of the land is sealed. In comparison in Munich, 37% of the area is sealed and in Milano 40%. (Fischer, 2019)

This map doesn't show you all of the green spaces in Vienna, but only the biggest, so that it's easier to read. It also doesn't include land which is used for agriculture and viticulture. If you want to see a map with all the green spaces, even the little ones next to the streets, just click here for a detailed map by the municipal administration of Vienna (MA22).


On my map, you can find the green spaces in the categories: park landscape, forest and meadow area, nature reserve, and ruderal area. I guess these categories are pretty self-explanatory, maybe except for the ruderal area. This describes an open land, which lays fallow and is regained by nature. They are often pretty rich in species and also a refuge for endangered species.


For my project, I will focus on park landscapes only. They make up about 6% of Vienna. (wien.gv.at/umweltschutz) But what exactly is a park? According to Wikipedia (the only definition I was able to find for now), a "park" is defined as a green area designed under the rules of garden art with the purpose to beautify the area and offer people space for recreation. The concept is to produce an idealized landscape. A Park was not intended to be a habitat.

Impression of the grounds of Vienna's famous Schönbrunn Palace © Earth.Life.You

This concept is being questioned increasingly as the biodiversity loss becomes more evident. Parks alone are by no means solely responsible for the decline of species, for that the area they cover is simply too small, but they could play an important role in giving a variety of species, from plants to insects, mammals, reptiles, and amphibia more room to live. It all comes down to combining the needs of the people for recreation and beauty and the needs of the animals and plants for shelter and food.


I will take a look at a few of Vienna's parks individually, their layout, their history how many plants and animals I can find, and also how they are used by the people. I'm curious about the results and I hope you are too ;)


Sources:


Deutsche Version:


Hallo ihr Lieben,


Ich habe diesmal etwas länger gebraucht, um diesen Beitrag zu schreiben. Auch wenn ich sehr motiviert bin mein Projekt so bald wie möglich zu starten, ist dennoch neben der Arbeit und dem Studium oft nicht genug Zeit alles sofort umzusetzen, außerdem führe ich so langsam wieder ein soziales Leben, nach dem ganzen Corona-Lockdown. Der andere Grund ist, dass ich viel darüber nachgedacht habe, wie ich an mein Biodiver.City-Projekt herangehe. insbesondere darüber, wie ich ein Verständnis für die aktuelle Biodiversitätssituation in den Parks von Wien bekomme und was ich mit diesem Projekt für mich und für euch LeserInnen erreichen möchte. Ich bin keine Biologin, und das soll auch keine wissenschaftliche Forschung über die Anzahl der Arten in einem Park sein. Dafür fehlt mir sowohl das Wissen als auch die Zeit, um das auf angemessene Art und Weise zu machen.


Was ich für mich selbst erreichen möchte, ist mehr darüber zu erfahren, wie ein Park in einer Stadt ökologisch gestaltet werden kann und einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Parks in Wien derzeit gestaltet sind. Euch, lieben LeserInnen, möchte ich vor allem eine andere Sicht auf die Grünflächen in der Stadt zeigen. Damit ihr zukünftig nicht nur seht, wie gepflegt ein Park ist oder vielleicht auch nicht, sondern auch die Lebensräume und die Vielfalt. Mir ist, seit ich mit diesem Blog begonnen habe und der Umgestaltung meines kleinen Gartens, klar geworden, wie leicht man das natürliche Leben um uns herum übersehen kann und wie man beginnt, diese Dinge wahrzunehmen, sobald man auf sie aufmerksam gemacht wird und das eigene Interesse geweckt ist.


Vielleicht seht ihr sogar einen Star - Schaut mal nach oben während ihr auf die Straßenbahn wartet! © Earth.Life.You

Um mit diesem Projekt zu beginnen, möchte ich euch zunächst einen kleinen Überblick über die verschiedenen Arten der Grünflächen geben, die Wien zu bieten hat. Da ich Raumplanerin bin, habe ich eine Karte mit den Ergebnissen meiner ersten Recherchen skizziert, damit ihr und auch ich die Situation hier in Wien besser verstehen können.


Die Grünflächen Wiens machen etwa 53% der gesamten Stadtfläche aus, was für eine Millionenstadt extrem hoch ist und auch nur 30% der Fläche ist versiegelt. Im Vergleich dazu ist in München 37% der Fläche versiegelt und in Mailand 40%. (Fischer, 2019)


Diese Karte zeigt euch nicht alle Grünflächen in Wien, sondern nur die größten, damit sie leichter zu lesen ist. Es gibt vor allem noch sehr viel mehr kleine Parks, als ihr hier sehen könnt. Sie enthält auch keine landwirtschaftlichen Flächen oder Weinbaugebiete. Wenn ihr eine detailierte Karte mit wirklich allen Grünflächen, sehen möchtet, dann klickt einfach hier für eine detaillierte Karte der Wiener Umweltschutzabteilung (MA22).


Auf meiner Übersichtskarte findet ihr die Grünflächen in den Kategorien: Parklandschaft, Wald- und Wiesenlandschaft, Naturschutzgebiet und Ruderalfläche. Ich denke, diese Kategorien sind ziemlich selbsterklärend, vielleicht mit Ausnahme der Ruderalfläche. Diese beschreibt ein offenes Land, das brachliegt und von der Natur zurückgewonnen wird. Sie sind oft ziemlich artenreich und auch ein Rückzugsort für gefährdete Arten.


Für mein Projekt werde ich mich nur auf Parklandschaften konzentrieren. Sie machen etwa 6% der Fläche Wiens aus. (wien.gv.at/umweltschutz) Aber was genau ist ein Park eigentlich? Laut Wikipedia (die einzige Definition, die ich vorerst finden konnte) ist ein "Park" definiert als eine nach den Regeln der Gartenkunst gestaltete Grünfläche mit dem Zweck der Verschönerung und den Menschen Raum zur Erholung zu bieten. Das Konzept besteht darin, eine ideale Landschaft zu schaffen. Ein Park war nicht als Lebensraum gedacht.


Eindruck des Schönbrunner Schloßparks © Earth.Life.You

Dieses Konzept wird zunehmend in Frage gestellt, da der Verlust an biologischer Vielfalt immer mehr zunimmt und auch die Pflege der Parkanlagen sehr zeit- und kostenintensiv ist. Parks allein sind keineswegs für den Artenrückgang verantwortlich, denn die Fläche, die sie bedecken, ist einfach zu klein, aber sie könnten eine wichtige Rolle dabei spielen, einer Vielzahl von Arten von Pflanzen über Insekten, Säugetiere, Reptilien und Amphibien, wieder mehr Raum zum Leben zu geben - wenn wir es schaffen sowohl die Bedürfnisse der Menschen nach Erholung und Schönheit als auch die Bedürfnisse der Tiere und Pflanzen nach Schutz und Nahrung unter einen Hut zu bringen.


Ich werde mir einige der Wiener Parks einzeln anschauen, ihre Anordnung, ihre Geschichte, wie viele Pflanzen und Tiere ich finden kann, und auch, wie die Anlagen von den Menschen genutzt werden. Ich bin neugierig auf die Ergebnisse und hoffe, ihr seit es auch ;)

Quellen:

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